Social Networks liegen im Trend. Sie nehmen eine Vermittlungsfunktion ein und sollen Freundes- und Bekanntenkreise, ebenso wie Geschäftspartner verbinden und besser nutzbar machen. Soweit nichts Neues!
Die Vermittlungsportale ermöglichen das Finden von Informationen - Wohnung, Job, Lieferant, Dienstleister, entsprechend sind persönliche Beziehungen für den hohen Anteil an Vermittlungen zusändig.
Der Sozialpsychologe Stanley Milgram hatte in den sechziger Jahren in einem klassischen Experiment herausgefunden, daß jeder Mensch über durchschnittlich sechs Bekannte mit jedem anderen Menschen bekannt ist. 1998 verwendete der Soziologe Duncan Watts von der Columbia University die Graphentheorie, um herauszufinden, wie das gesellschaftliche Universum organisiert sein müsste, wenn es wie eine »Small World« im Sinne Milgrams funktioniert. In einer Computersimulation gelang es ihm, sechs Milliarden Punkte – die die Bevölkerung der Erde repräsentieren – so miteinander zu verbinden, daß man von jedem beliebigen Punkt über höchstens sechs Zwischenstationen zu jedem beliebigen anderen gelangen kann. 2003 bestätigte Watts mit einem Experiment die "Small-World-Hypothese" auch für das Internet, für das der E-Mail-Verkehr von 60.000 Testpersonen aus 166 Ländern ausgewertet wurde.
Die wissenschaftliche Forschung zeigt, daß Netzwerk-Muster eine Mischung aus Ordnung und Chaos sind. Es kommt zum Ausdruck, daß jeder Mensch starke Bindungen zu einer beschränkten Anzahl von Menschen hat, die ihrerseits durch ein dichtes Beziehungsgeflecht miteinander verknüpft sind. Neben diesen weitgehend geschlossenen Gesellschaften gibt es auf schwachen Bindungen basierende Zufallsbekanntschaften. Erst diese verwandeln das gesellschaftliche Universum in ein „Global Village“ und stellen Verbindungen zwischen Menschen her, die wenig oder nichts miteinander gemein haben.
In letzer Zeit finden auch zunehmend die Erkenntnisse aus der Netzwerkanlyse ihren Einsatz im Marketing. Im analytischen CRM kann die Netzwerkanalyse zur Kundenbewertung (Customer Network Value) verwendet werden. Für virales Marketing ist die Kenntnis der Netzwerkstruktur und der Netzwerkdynamik von Zielgruppen von großer Bedeutung für die Kreation und den Einsatz von Viral-Marketing-Kampagnen.
In Östereich befasst sich das Institut FAS-Research mit Netzwerkanalysen und mit der Anwendung von Erkenntnissen im Marketing. Laut FAS.Research wird die dynamische Netzwerkanalyse als Weiterentwicklung der Marktforschung gesehen, da Kunden von ihrem Netzwerk bei Kaufentscheidungen beeinflusst werden.
Das Problem: Wie behalte ich die Übersicht über die vielen Profile?
Mögliche Lösungen: ProfileLinker, Pageflakes, SocialNetwork.in, Txtms, TheInternetAddressBook, Profilactic,...
Wie man merkt, auch die Übersicht über die Übersicht zu behalten, wird zur Herausforderung! Da schließt sich noch nicht der Kreis, und dem Wissensmanagement kommt eine weitere Bedeutung zu!
Motto: Informationskompetenz aufbauen!
Eine Onlinebekanntschaft aus den zu Beginn angesprochenen Vermittlungsportalen, Herr Mark Buzinkay ist im weitesten Sinne auf das Informationsdesign spezialisiert, in - Die virtuelle Dimension gestalten!